USK (2)
Gefährliche Landung




Inhalt:
Search ist leidenschaftlicher Skater. In "seinem" Skatepark herrscht eine wilde Skaterposse, angeführt von ihrem Leader Shiva, einem wahren Skater-Guru und charismatischen Draufgänger. Er redet jeden locker um den Verstand. Sein Wort ist Gesetz. Als Shiva Search unter seine Fittiche nimmt, ist dieser schwer beeindruckt. Für diese Anerkennung setzt er sogar die gerade entstandene Freundschaft zu USK aufs Spiel! Search genießt den Respekt und Zusammenhalt in der Skatercrew. Doch Shiva hat andere Pläne. Als Search im Skaterladen klauen soll, um in die Gang aufgenommen zu werden, kommt es zur Katastrophe! Können USK Search aus den Fängen der falschen Freunde befreien?

Story:
Die zweite Geschichte der USK setzt nicht nur auf "trendy". Diesmal geht es vielmehr um wirklich wichtige Werte, wie Freundschaft und Zusammenhalt und eben auch um die falschen Freunde, die einen nur ausnutzen wollen. Somit erfüllt man auch die Aussage über die Serie, dass "USK-Erlebnisse (...) die realen Erfahrungen der heutigen heranwachsenden Generation" sind. Allerdings haben sich auch hier einige Macken eingeschlichen. Mit 70 Minuten ist die Handlung abermals zu lang, um über die volle Distanz fesseln zu können. Das Vorgehen der "Kids" erinnert stellenweise auch an die erste Folge: Jule baggert rum und Fritte ist der Oberhacker, der die Informationen sammelt. Zeitgemäß mag die Idee mit dem Hacken ohne Frage sein, doch etwas unrealistisch erscheinen Frittes Fähigkeiten dann doch, grade unter dem Aspekt, dass es wie oben geschrieben "reale Erfahrungen" sein sollen. Die Geschichte reisst keine Bäume aus, aber wirklich schlecht ist sie auch nicht .. ein klassischer Fall von durchschnitt.

Sprecher:
Der gewöhnungbedürfte Slang zieht sich auch durch diese Folge. Allerdings wirken die Sprecher auf mich in dieser Folge etwas sicherer in ihren Rollen. Dennoch empfinde ich kaum eine der Leistungen als wirklich gut oder gar sehr gut. Am überzeugensten ist in meine Ohren Emily Behr als "Jule". Die übrigen Sprecher der USkler haben einige kleine Macken. Maximilian Kwasniewski-Artajo, der "Ami" spricht klingt in meinen Ohren zu jung. "Fritte"-Sprecher Marcus Merkel klingt bei eingen Passagen etwas gelangweilt, was auch irgendwie auf den gesamten "Rest" zutrifft. Wirklich schlecht ist hier niemand, aber von gut kann auch nicht die Rede sein. Abermals durchschnittlich.

Musik und Effekte:
Musik gibt es so einge. Allerdings nur im Background ... es gibt keine Musiken zwischen den einzelnen Szenen, wodurch der übergang oftmals holperig wirkt, da hier kein Erzähler am Werk ist. Die Musik ist nicht mein Geschmack, aber man muss ihr attestieren, dass sie einen guten Sound hat. Leider ist sie aber oftmals zu laut eingemischt, so dass man an einigen Stellen Probleme hat das gesprochene Wort zu verstehen. Wirklich gut sind hingegen die Effekte, also die Hintergrundsounds. Hier hört man ohne Frage, dass man sich mächtig Mühe gegeben hat, um realistische Szenarien zu erzeugen. Zusammengezogen bleibt ein Eindruck, der in Schulnoten eine 3+ wäre. Nicht wirklich gut, aber auch noch etwas besser als durchschnittlich.

Fazit:
"Gefährliche Landung" hat mir wesentlich besser gefallen, als die erste Folge der USK. Die gesamte Geschichte wirkt weniger aufgesetzt und nicht so gewzungen auf trendy getrimmt. Allerdings dürfte man die Handlung ruhig noch etwas straffen und auch die Sprecher müssen noch einige Brikets nachlegen um völlig überzeugen zu können. Ein paar musikalische Impressionen zwischen den Szenen würden das ganze etwas runder wirken lassen. Was bleibt ist insgesamt ein durchschnittlicher Eindruck, dennoch eine klare Verbesseung gegenüber der ersten Folge.



lord gösel