Urmel (5)
zieht zum Pol




Inhalt:
Ein Stern fällt vom Himmel. Damit beginnt das Nordpol-Abenteuer von Urmel und seinen Freunden. Seelefant, der See-Elefant, singt ein selbstgedichtetes Polar-Lied und Professor Habakuk Tibatong erfindet "Tibatongs-Innere-Heizung" für Mensch und Tier. Bis das Urmel auf dem Meteoriten und gleichzeitig auf dem Gipfel der Welt steht, reden sich einige die Köpfe heiß; muss man mit dem Eskimo-Schamanen Angakorok über den ewigen Schnee fahren und König Pumponell aus dem "ewigen Eis" helfen!

Story:
Nachdem man in der dritten Folge hinaus aufs weite Meer gefahren ist, begibt man sich nun auf Nordpol-Expedition. Allerdings erst recht spät. Zuvor wird reichlich viel "gelabert". Hierbei kommt es dann auch zu allerlei amüsanten Wortwitzen und man bekommt reichlich viel von den unterhaltsamen Sprachfehlern der Tiere zu hören. Das täuscht aber nicht über die recht zähe Handlung völlig hinweg, die lange Zeit ziemlich ziellos verläuft. Wirklich langweilig ist das ganze dann natürlich aufgrund der vielen Witze nicht, aber man hat von dem Urmel schon wesentlich unterhaltsamere Geschichten gehört.

Sprecher:
Grossartige Veränderungen gibt es hier nicht. Es sind die Stammsprecher am Werk, sprich Fritz Straßner (Erzähler), Hans Bergmann (Urmel), Horst Pasderski (Ping Pinguin) und einige andere. Zumindest innerhalb der Serie bekannte Sprecher. Die Sprecher geben sich hörbare Mühe und sorgen durch ihre realitische Darbietung der Sprachfehler für allerlei Lacher. Als "Gast" ist diesmal Raphael Wilcek (Angakorok) zu hören. Wieder ein Name, der mir nichts sagt, aber die Leistung stimmt. Insgesamt bekommt man hier abermals gute Leistungen geboten.

Musik und Effekte:
Bei der Musik darf man aufhorchen. Kamen in den bisherigen Folgen immer nur sehr seltsame Klangbilder als Zwischenmusiken daher, so hat man bei dieser Folge einige schöne Melodien im Gepäck. Wirklich überragend ist die Musik zwar auch diesmal nicht, aber sie geht in Ordnung. Die Effekte sind ehr zweckdienlich als denn toll. Aber beide Faktoren gehen in Ordnung.

Fazit:
Die Geschichte kommt nur langsam in Fahrt, dafür bekommt einiges an Witzen geboten die den Unterhaltungswert gewährleisten. Die Sprecher sind auf dem gewohnt guten Niveau der vorangegangenen Folgen und die Musik geht ebenso wie die Effekte in Ordnung. Diese Folge ist kein Highlight der Serie, aber auch nicht so seltsam wie "Urmel fliegt ins All". Unterm Strich bleibt eine GUTE Produktion, an der sowohl Kinder als auch Junggebliebene ihre Freude haben werden.



Nelly