Urmel (2)
fliegt ins All




Inhalt:
Es herrscht große Aufregung, als eines Tages ein Raumschiff auf der Insel Titiwu landet. Neugierig beobachten Professor Habakuk Tibatong und seine sprechenden Tiere, wie ein kleines Männchen mit einem riesigen Kopf heraussteigt. Der Besucher kommt von dem weit entfernten Planeten Futura und lädt den Professor, das Urmel und ihre Freunde zu einem Flug dorthin ein. Nach der Anprobe der Raumanzüge geht die Reise los und schon folgt die nächste Aufregung: Das neugierige Urmel wird beinahe bei einer Zwischenlandung auf dem Mond vergessen...

Story:
Es mag hart klingen, aber die Geschichte hat mir überhaupt nicht gefallen. Alles wirkt auf mich dann doch viel zu abgedreht für ein Kinderhörspiel, außerdem ist es für meinen Geschmack einen Ticken zu hart, dass Urmel und Wutz geschlachtet werden sollen und in eine "Schlachtmaschine" gesteckt werden. Natürlich werden auch hierbei und grade dadurch wieder wichtige Werte vermittelt: Traue nie einem Fremden, der dir tolle Dinge verspricht und gehe niemals mit ihm mit. Die anfängliche Idee mit den Neschnem-Köpfen und dem Rückwärtssprechen fand ich noch nett, aber hinterher wurde es mir einfach zu überdreht. Insgesamt ehr eine schwache Geschichte.

Sprecher:
Die grossen Namen sucht man immernoch vergebens, doch das macht nichts dann fast alle geben ihr bestes. Besonders toll ist natürlich Hans Bergmann als Urmel. Etwas negativ fällt Michael Brennicke auf, der Otto spricht. Betont langsam und schwerfällig ... anfangs erscheint es noch logisch, da er ja von einem anderen Planeten kommt und mit Hilfe eines "übersetzters" spricht. Aber wieso sprechen die "dümmeren" Neschnem-Bäuche Boban und Wampe dann ganz normal? Seltsam. Insgesamt okay, aber nicht überragend.

Musik und Effekte:
Die beiden Musikstücke am Anfang und am Ende passen immer noch nicht wirklich zum Rest des Hörspiels. Musik sucht man ansonsten grösstenteils vergebens, leider. Die Effekte enttäuschen, wenn sie denn vorhanden sind. Grade bei einem Kinderhörspiel sind Effekte wichtig und da sollte man bei einem Ufostart schon mehr zu bieten haben, als einen Sound der wie ein Feuerlöscher klingt und dazu einen Ton, der hochgepitcht wird. Auch hier ist das Ergebnis nur Mittelmaß, was unter anderem auch wieder am etwas dumpfen Sound liegt.

Fazit:
Schwache Geschichte, gute Sprecher und mittelmäßige Untermalung ... macht am Ende ein durchschnittliches Hörspiel aber schon mit einem zugekniffenen Auge. Die Geschichte ist einfach zu abgereht und es gibt eben auch ansonsten überall Dinge die man hätte besser machen können. Auch Urmels Kultcharaker ändert da leider herzlich wenig dran. Durchschnittlich.



Anmerkung: Diese Folge ist gemeinsam mit den Folgen 1 und 3 in der "Eiszeit-Box" erhältlich.

Nelly