Taran (3)
Die Zauberkatze

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Inhalt: Prinzessin Eilonwy hat Taran auf all seinen gefährlichen Abenteuern begleitet. Nun muss sie selbst zu einer Reise aufbrechen. Auf der Insel Mona soll sie die Erziehung erhalten, die einer Prinzessin geziemt - etwas, dem Eilonwy nicht gerade freudig entgegensieht. Doch das Leben am Hofe ist gar nicht so langweilig wie befürchtet: Freund und Feind tauchen in den unterschiedlichsten Gestalten auf, und Gefahr lauert hinter jeder Ecke. Als die Prinzessin entführt wird, brechen Taran und seine Gefährten auf, sie zu retten. Ein Unterfangen, das sich schon bald als lebensgefährlich erweist... Story: Der Hilfsschweinehirt wird einfach nicht müde und stürzt sich in „Die Zauberkatze“ hinein in sein drittes Abenteuer. Abermals nimmt man den Hörer mit auf eine Reise, in der Mut und Entschlossenheit wichtig ist, denn sonst würde es nicht zum Happy End kommen. Die Geschichte kann das Niveau, dass man mit den ersten beiden Taran-Abenteuern vorgelegt hat, problemlos halten und zieht den Zuhörer vom ersten Moment an in seinen Bann. Taran und seine Gefährten müssen viele Gefahren meistern um Prinzessin Eilonwy zu befreien. Wer Fanatsy-Geschichten mag, der kommt hier voll auf seine Kosten, denn in dieser Geschichte wimmelt es von Heldentaten, Magie, wundersamen Geschöpfen und Abenteuern. Beste Unterhaltung ist hier also garantiert und wer die ersten Geschichten um Taran, Gurgi und Co. mochte, der dürfte am neuesten Output der Serie seinen Gefallen finden. Sprecher: Schon in den ersten beiden Folgen, konnten die Sprecher auf der ganzen Linie überzeugen und auch bei der Zauberkatze geschieht keine Ausnahme. Allen voran muss man Tim Sander loben, der den hitzköpfigen, aber stets beherzten Taran mit sehr viel Engagement spielt und der Figur sehr schön Leben einhaucht. Mit Sven Plate (Rhun) und Christian Rode (Rhuddlum) sind auch zwei neue Sprecher zu hören, die einem Hörspielfan wohl ebenso bekannt sein dürften wie Tommi Piper (Gwydion). Die Namen der übrigen Sprecher sagen mir zwar nicht wirklich etwas, aber das heißt nun nicht, dass sie schlecht wären. Generell sind bei Radioproduktionen eigentlich herzlich selten mittelmäßige oder gar schlechte Sprecher zu hören und somit kann ich auch der Zauberkatze durch die Bank sehr gute Sprecherleistungen attestieren. Musik und Effekte: Die Musik, die bei dieser Produktion zum Einsatz kommt ist sehr schön und passt zu der Fanatasy-Thematik, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Mittelalterlich angehauchte Klänge kommen hier ebenso zum Einsatz, wie düstere und bombastische. Auch die Effekte sind absolut passend und vermitteln in Kombination mit der Musik eine unglaublich dichte Atmosphäre, so dass man als Hörer wirklich tief in das Geschehen abtauchen kann. Da macht das Hören direkt noch wesentlich mehr Spaß und man wünscht sich, dass alle Produktionen derart passend untermalt werden. Fazit: Neues Futter für Fantasy-Fans! Nahezu problemlos wird das hohe Niveau der ersten beiden Folgen gehalten und man kann nur hoffen, dass auch die verbleibenden Abenteuer von Taran und seinen Gefährten ihren Weg auf CD finden werden. Die Geschichte der neuen Folge ist spannend, unterhaltsam und überaus kurzweilig. Die Sprecher sind allesamt wirklich sehr gut und sind hörbar mit dem Herzen bei der Sache. Oben drauf kommt dann noch die sehr gute technische Seite und fertig ist ein neues tolles Hörspiel, das man immer wieder hören kann ohne dass es langweilig werden würde. Schade, dass es nicht mehr Produktionen im Fantasy-Bereich gibt, denn wenn alle Produktionen dieses Niveau hätten wäre das wie im Schlaraffenland. Kurz und knapp: Eine echte TOP-Produktion, die ich nur empfehlen kann. ![]() ![]() ![]() ![]()
lord gösel |