Schattensaiten (2)
Klänge in der Dunkelheit




Inhalt:
Claudia und Christian sind entsetzt: Anne und Daniel sind verschwunden. Wie ist das möglich, eben gerade waren sie doch noch mit ihnen zusammen! Dabei hatte alles so harmlos angefangen: gemeinsame Ferien in einem abgelegenen Haus mitten im Wald. Doch dann erklang diese unheimliche Geigenmelodie und ein alter Sekretär mit einem geheimnisvollen Brief tauchte aus dem Nichts auf. Stehen diese Ereignisse in einem Zusammenhang mit dem Verschwinden von Daniel und Anne? Claudia und Christian beschließen nachzuforschen. Dabei treffen sie auf einen alten Bekannten: den Schneemann! Können sie sich aus seinen Fängen befreien und seine Pläne vereiteln? Es steht viel auf dem Spiel, denn ohne ihre Hilfe sind Anne und Daniel verloren.

Story:
Die Abenteuer von Anne und Daniel gehen weiter. Gemeinsam mit Daniels WG-Mitbewohnern Christian und Claudia wollen sie in einem Haus im Wald Urlaub machen, doch aus dem Urlaub wird nichts, denn das Team von Pandoras Play spinnt die Geschichte um den Schneeman weiter und dabei geht dieses Hörspiel und auch der Rest der Serie in eine völlig andere Richtung als das Debüt-Werk. Ging letzteres noch als Mystery durch so mischt man hier Mystery mit einer gehörigen Portion Fantasy: Mittelalterliche Städte in anderen Welten, Dimensionsreisen und unheimliche Geigenklänge ... hieraus kreiert man eine spannende und kurzweilige Geschichte.

Sprecher:
Das Core-Team der ersten Folge ist auch hier (verständlicher Weise) wieder zu hören. Am überzeugensten sind abermals Matthias Felling als Daniel und Marco Göllner als fieser Schedoni. Die Leistungen sind sogar einen Tacken besser, als beim "Schneemann" und auch alle übrigen Sprecher konnten sich steigern. Unangenehm oder gar völlig untalentiert klingt hier keiner, auch wenn man natürlich merkt, dass man es hier nicht mit Profis zu tun hat. Lediglich Erzähler Walter Blohm liegt an ein, zwei Stellen mit seinen Betonungen nicht ganz richtig, aber das fällt kaum weiter ins Gewicht. Für das Prädikat "Gut" reicht es noch nicht ganz, aber in Schulnoten hätten wir hier eine drei mit einem ganz dicken PLUS.

Musik und Effekte:
Schon beim Vorgänger bewies man ein talentiertes Händchen für atmosphärische Musik und passende Effekte und man hat sich nicht auf seinen Lorbären ausgeruht. Die verwendeten Musiken sind noch ein Stück atmosphärischer und passen sich den Situationen gut an. Besonders gefallen hat mir die mysteriöse Geigenmelodie. Egal wann und wo, ob in der Nacht im Haus oder am hellichten Tag ... diese Melodie hat was. Die Effekte können ebenfalls überzeugen und somit kann man hier überzeugen, obwohl man da sicherlich noch mehr erreichen kann ;)

Fazit:
Pandoras Play schaffen es dem "Schneemann" einen ebenbürtigen Nachfolger hinterher zu schicken, ohne sich dabei selbst zu kopieren. Grade die Geschichte offenbart das Potential von Pandoras Play und man kann sich sicher sein, dass man mit den "4 Freunden" noch einiges erleben wird, dann hier ist noch längst nicht alles geklärt. Ordentliche Sprecherleitungen und die passend eingesetzten Musiken und Soundeffekte machen "Klänge in der Dunkelheit" zu einer weiteren guten Produktion aus der Schmiede von Klaus Brandhorst und Katja Behnke.



Anmerkung: Weitere Informationen zu den "Schattensaiten" und weiteren Produktionen von Pandoras Play findet ihr unter folgendem Link: www.pandorasplay.de

lord gösel

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