Perry Rhodan (9)
Der Einsame von Terra

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Inhalt: Der Basar von Shand'ong war wie ein Hexenkessel, in dem der Abschaum des Planeten zu einem tödlichen Gebräu vergoren wurde. Seymour Alcolaya war der einzige Terraner, der sich hier unbefangen bewegen konnte, denn er stand unter dem Schutz der Mutter aller Klans. Doch dann droht höchste Gefahr, als sich Fremde von den Sternen für das bestgehütete Geheimnis dieser Welt zu interessieren beginnen: eine Droge, der Wunderkräfte nachgesagt werden... Story: Das neunte Abenteuer aus der „Perry Rhodan“-Serie kommt ganz ohne den titelgebenden Helden aus. In „Der Einsame von Terra“ übernimmt Seymor Alcolaya die Rolle des Helden und er muss auf dem Planeten Shand’ong die Ehre von Terra bewahren. Doch dies gestaltet sich für ihn alles andere als einfach, da es dunkele Mächte auf das große Geheimnis dieses Planeten abgesehen haben. Die Geschichte zeigt, dass es keine ellenlangen Zyklen braucht, um eine unterhaltsame Science-Fiction-Geschichte zu erzählen. In den 60 Minuten Spielzeit passiert eine ganze Menge und es bleibt spannend und das obwohl auch der Planet und die dort herrschenden Gepflogenheiten ausführlich vorgestellt werden. Grade durch die Beschreibungen des Planeten entsteht eine ganz eigene Atmosphäre, in die man als Hörer vollends abtauchen kann. Wer bisher Gefallen an der Serie hatte oder generell Science-Fiction mag, der liegt mit dieser Geschichte richtig, denn hier wird gute bis sehr gute Unterhaltung geboten. Sprecher: Bei den Produktionen aus dem Hause „EinsA Medien“ trifft man zwar nicht auf die Synchronstars Deutschlands, aber dennoch bekommt der Hörer hier durchgehend gute bis sehr gute Leistungen geboten. Vor allem Erzähler Josef Tratnik trifft genau den richtigen Ton und erzeugt alleine durch seine Stimme schon eine angenehme Atmosphäre. Thomas Lang, der dem „Einsamen von Terra“, Seymor Alcolaya, seine Stimme leiht kann ebenfalls auf ganzer Linie überzeugen. Von den übrigen Sprechern ist keiner auch nur ansatzweise schlecht. Für alte Hörspielhasen ist der kurze Gastauftritt von Norbert Langer als Bettler sicherlich sehr interessant. Von den weniger bekannten Sprechern hat mir besonders Oliver Theile (im Inlay fälschlicherweise als Thiele angegeben) gefallen. Dieser junge Mann hat ohne Frage Talent, wie er auch schon bei einigen Produktionen der Hörfabrik unter Beweis gestellt hat und man sollte ihn im Auge behalten. Alles in allem bewerte ich die Sprecherleistungen mit einem gut mit Tendenz zu sehr gut. Musik und Effekte: Um die Science-Fiction-Atmosphäre zu verstärken hat man sich mächtig ins Zeug gelegt und über die gesamte Distanz des Hörspiels passende Musiken eingemischt. Die eingespielten Melodien vermitteln ganz einfach dieses klassische „Space-Feeling“ und an den richtigen Stellen steigern sie auch die Dramatik. Bei den Effekten hat man sich kaum weniger Mühe gegeben. Die Geschichte spielt an vielen verschiedenen Schauplätzen, wie etwa am Meer, auf dem Raumhafen, in der Wildnis oder auch in einer Kneipe. Alle Plätze werden durch passende Hintergrundgeräusche im Ohr des Hörers real. Hier wurde auf ganzer Linie sehr gute Arbeit geleistet und eine technische Seite abgeliefert, die absolut auf der Höhe der zeit ist. Fazit: Ein weiterer wahrer Kracher wird in Form von „Der Einsame von Terra“ auf die hungrige Hörerschaft losgelassen. Auch ohne den Helden Perry Rhodan kann die Serie auf ganzer Linie überzeugen. Die in sich geschlossene Geschichte zeigt sich überaus spannend und interessant und vermag es den Hörer in ihren Bann zu ziehen. Die Sprecher sind auf einem enorm hohen Niveau und technisch zeigt sich diese Produktion blitzsauber. Wer die Serie, oder Science-Fiction im Allgemeinen mag, der sollte sich diese Folge unbedingt zulegen, denn hier wird Unterhaltung auf hohem Niveau geboten. Insgesamt also ein weitere waschechte TOP-Produktion aus der Schmiede von „EinsA Medien“. ![]() ![]() ![]() ![]()
lord gösel |