Point Whitmark (12)
Im Bann der Totenmelodie




Inhalt:
Viele hundert Male hat die alte Saratoga die Weltmeere sicher überquert. Und so treten Jay, Tom und Derek gespannt ihren neuen Ferienjob an Bord des Schiffes an. Doch schon bald kommen sie auf dem Weg in die Karibik vom Kurs ab: gelenkt von unsichtbaren Kräften und begleitet von den mysteriösen Phantom-Glocken, die alle Passagiere in Furcht versetzen. Beim Erforschen der stählernen Eingeweide des Schiffes, schrecken sie versehentlich die Gespenster einer grauenvollen Vergangenheit auf

Story:
Die 12. Folge aus dem Hause Point Whitmark bietet eine gewohnt vertrackte Story, der man sicherlich mehrmals lauschen muss, damit sie sich wirklich offenbart. Dennoch fügt sich dann alles logisch zusammen, im Gegensatz zu Kommissar-Zufall-Lösungen ala TKKG. Die Geschichte baut sich schön langsam auf und bleibt bis zur Auflösung spannend, packend und ... ein grosses Plus: unheimlich. Inhaltlich steht diese Geschichte der Handlung der Folge 11 in nichts nach. Abermals habe ich mich wirklich sehr gut unterhalten gefühlt.

Sprecher:
Die Sprecher sind eine absolute Bank. Das Core-Team der Serie (Löw, Plate, Hasper und Schmidt-Foss) spricht gewohnt souverän. Hinzu kommt eine Vielzahl an Nebenrollen, die fast durchgehend mit bekannten und vorallem MARKANTEN Stimmen besetzt sind (u.a. Bierstedt, Kluckert und Mackensy). Und .. bei diesen Namen erwartet man, dass das Level sehr hoch ist und die Erwartungen werden ohne Einschränkungen erfüllt. Das Hören macht einfach Spass.

Musik und Effekte:
Das Thema Geräusche ist hierbei besonders wichtig. Wenn es um Abenteuer am oder auf dem Meer geht muss man wohl immer die 5 Freunde als Vergleich heranziehen. Doch den Vergleich braucht man nicht zu scheuen, denn auch bei PW12 wirkt alles echt und passend. Einen besonderen Pluspunkt konnte die Serie immer durch ihre orchestralen Musiken einfahren und daran hat sich nichts geändert. Einige alte Melodien ertönen (was einen wichtigen Wiedererkennungswert ausmacht, den man bei mancher auf modern getrimmer Tekkno-Musik vermisst) und hinzukommt eine Handvoll neuer Melodien, die sehr gut zur Stimmungsbildung und/oder -unterstützung beitragen.

Fazit:
Das Qualitätsniveau der Folge 11 wird problemlos gehalten. Die 12 zählt mit den Folgen 6 und 7 zu meinen absoluten Lieblingsgeschichten der Serie. Abenteuer am oder auf dem Meer mochte ich schon immer und sie werden ohne Frage phantastisch in Szene gesetzt. Dazu noch die sehr guten Sprecher und fertig ist eine weitere TOP-Produktion, die unter der Regie von Volker Sassenberg entstanden ist.



lord gösel