Offenbarung 23 (7)
Stonehenge

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Inhalt: Ein kleiner Bronzekelch aus Trons Besitz führt Georg Brand auf die Spur eines alten Druidenkults. Uraltes Wissen hütet dieser Zirkel, der Georg nach Südengland und zum Hügel von Salisbury führt; zu den Ruinen von Stonehenge. Hat Tron wirklich das Geheimnis des Zaubertranks der alten Kelten gelöst, der Unsterblichkeit verspricht? Story: Die siebte Folge von Offenbarung 23 geht doch arg seltsame Wege. Diesmal macht sich Hacker T-Rex nämlich daran eines der ältesten Geheimnisse der Menschheit zu entschlüsseln: Den Sinn von Stonehenge. Außerdem setzt er sich auf die Spur des Rätsels um einen uralten Zaubertrank, der angeblich die Unsterblichkeit verleihen soll. Die Idee ist von den bisherigen der Reihe sehr verschieden und somit stellt die Geschichte ohne Frage eine sehr angenehme Abwechslung in der Serie dar. Was T-Rex dann am Ende offenbart, dass erscheint bei logischer Betrachtung dann auch gar nicht so unwahrscheinlich und es könnte in der Tat der Grund für den Erbau Stonehenges gewesen sein. Allerdings lässt man auch bei dieser Folge eine etwas überzogene Szene nicht aus. Zwar wird T-Rex hier nicht zur willenlosen Tötungsmaschine, aber dennoch ist die „Opferungsszene“ für meinen Geschmack ein bisschen dick aufgetragen. Trotz dieser kleinen Macke, habe ich mich erneut wirklich gut unterhalten gefühlt und hatte durchaus meinen Spaß beim Hören dieser Folge. Sprecher: Hier gibt es wie üblich herzlich wenig Anlass zur Kritik. Über weite Strecken hört man hier dieselben Sprecher wie in den letzten Folgen, was natürlich auch daran liegt, dass es eben ein großes Core-Team bei dieser Serie gibt und in nahezu jeder Folge ist dieses Team (u.a. Dietmar Wunder, Till Hagen, Detlef Bierstedt und Thilo Schmitz) zu hören. Lediglich Marianne Groß ist „neu“ im Team. In ihrer Rolle als Kuratorin kann sie jedenfalls vollends überzeugen und steht den restlichen Sprechern somit in Nichts nach. Von vorne bis hinten werden hier sehr gute Leistungen geboten. Musik und Effekte: Musikalisch hat man sich diesmal einiges einfallen lassen. So gibt es neben diversen bekannten Melodien aus der Feder von Andy Matern auch einige neue Klänge zu bewundern. Hierbei hat man großen Wert darauf gelegt, dass durch diese neuen Musiken ein keltisches und mystisches Flair entsteht, was auch gelungen ist. Somit entsteht eine dichte Atmosphäre, die für zusätzliches Hörvergnügen sorgt. Bei den Effekten bleibt man sich selbst treu und untermalt die Szenen stets mit realistischen Backgroundsounds, so dass es dem Hörer keinerlei Probleme bereitet sich in die jeweiligen Situationen hinein zu versetzen. Technisch wurde wirklich gute Arbeit geleistet. Fazit: Mit „Stonehenge“ folgt auf den „Fußball-Gott“ eine würdige Fortsetzung der Reihe. Die Probleme aus den ersten beiden Folgen gehören hier der Vergangenheit an, denn die behandelte Thematik ist packend und interessant. Es ist auch gelungen das ganze ansprechend in ein Hörspiel umzusetzen. Wie schon bei der Folge zuvor kommt man als Hörer doch das eine oder andere Mal ins Grübeln und macht sich so seine Gedanken zu den Theorien, was bei den anderen Folgen der Serie keine Selbstverständlichkeit war. Von der Seite der Sprecher bekommt man exquisite Arbeit geboten und die gelungenen Musiken machen „Stonehenge“ zu der etwas anderen Folge dieser noch recht jungen Hörspielserie. Auf diesem Niveau darf es ruhig weitergehen, denn dann sind auch die Probleme aus den ersten Folgen schnell wieder vergessen. Alles in allem die dritte Folge dieser Serie, die mir wirklich gut gefallen hat und die ich mir auch gerne öfter anhöre. Kurz: Eine gute Produktion und nicht nur Fans der Serie können zuschlagen. ![]() ![]() ![]()
lord gösel |