Masters Of The Universe
Eine Falle für He-Man




Inhalt:
Skeletor hat sich einen neuen, heimtückischen Plan ausgedacht. Zusammen mit seinen Monsterkämpfern entführt er Teela, die Oberbefehlshaberin der königlichen Leibwache, um He-Man und die Verteidiger Eternias in eine tödliche Falle zu locken. Mutig eilen die Masters Of The Universe zur Hilfe um Teela zu befreien, doch sie haben nicht mit einer neuen Waffe Skeletors gerechnet ...

Story:
Neuer Stoff von den Masters ... und natürlich auch von den neuen Figuren. Dieses Hörspiel sollte ursprünglich mal als Werbe-Hörspiel bei Figuren beiliegen, sowie es früher in den 80ern auch war. Die gebotene Geschichte ist eine Mixtur aus den bekannten Folgen von EUROPA. Eine Priese "Höhle des Schreckens" (Teela wird entführt) wird kombiniert mit einer Brise "Nacht über Castle Grayskull" (Skeletos angeblicher Plan den Plantetn zu überfluten). Dabei heraus kommen 35 extrem kurzweilige Minuten, die zwar keine literaische Meisterleistung darstellen, aber eine entscheidende Sache tun: Sie unterhalten und es macht wirklich Spass den Geschehnissen zu lauschen. Man muss sich natürlich auf einige Dinge einlassen, wie etwas dass einige Namen nun anders, bzw. richtig ausgesprochen werden. So heisst es beispielsweise nicht "Män-I-Faces" sondern "Many Faces". Der langen Rede kurzer Sinn: Die Geschichte steht weder den alten Hörspielen noch den alten Cartoons in irgendeiner Weise nach und geht somit in Ordnung.

Sprecher:
Hier dürfte der Punkt sein, wo EUROPA-Puristen ihre Probleme mit haben werden. Von den alten Sprecher ist hier niemand an Bord. Dennoch trifft man hier auf einige bekannte Namen, wie etwa Helmut Krauss (Ram-Man), Frank Felicetti (Mekaneck) oder auch Thomas Friebe (Tri-Klops). Und ... das entscheidene Plus. Schlecht ist wirklich keiner der beteiligten Sprecher und allen merkt man an, dass sie sich reichlich Mühe geben. Die Stimmen passen im grossen und ganzen auch wirklich gut zu den jeweiligen Rollen. Lediglich Björn Korthof (He-Man) und Heike Wagner (Teela) klingen in meinen Ohren zu jung. Wirklich klasse fand ich hingegen Dieter Klebsch als Skeletor und Matthias Brick als Orko. Insgesamt werden gute Sprecherleistungen geboten.

Musik und Effekte:
Bei der Musik hat man sich reichlich Mühe gegeben und einige Stücke direkt für dieses Hörspiel komponiert. Aber ... eins vor weg .. die Musik hat nicht viel mit den Orchesterstücken von EUROPA gemein, sondern ist sehr eigenständig und stets an die jeweilige Situation angepasst. Auch bei den Effekten hat man sich mächtig ins Zeug gelegt und ordentlich Arbeit geleistet. Beide Faktoren gehen jedenfalls in Ordnung.

Fazit:
Man hat ein wahres Kunststück vollbracht. Auf der einen Seite kommen mächtig viele Kindheitserinnerungen auf, wenn man die Geschichte hört, doch auf der anderen Seite ist das gebotene Hörspiel auch sehr anders als die EUROPA Produktionen. Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und hoffe, dass alles mit der neuen geplanten "Masters Of The Universe"-Hörspielserie klappt. Wenn man das Niveau hält und sich kontinuierlich weiterentwickelt, dann steht dem nicht abgeneigten Hörspiel-Fan hier eine neue tolle Serie aus der Ecke Fantasy/Sci-Fi in Aussicht. Eine GUTE Produktion



lord gösel