Guitar-Leas Zeitreisen (2)
Lea trifft Columbus




Inhalt:
Nicht zu fassen, was so alles in einem Frühstücksei stecken kann! Schneller als eine Eierschale zerbricht, steht Lea im Lissabon des 15. Jahrhunderts. Und wen trifft sie da? Christoph Columbus, den Entdecker der Indianer! Nur dumm, dass dieses Rauhbein weder mit dem Ei des Columbus‘, noch mit den Indianern etwas anzufangen weiss! Auf Lea kommt ein hartes Stück überzeugungsarbeit zu. Von den Irrungen und Wirrungen am spanischen Königshof ganz zu schweigen Wird es dem ungleichen Abenteurer-Paar gelingen, das sagenumwobene Höllen-Meer zu bezwingen? Werden sie jemals ankommen? Und wenn ja, dann - zum Kuckuck - wo?!

Story:
Diesmal verschlägt es Lea bei ihrer Zeitreise in das Jahr 1492. Dort trifft sie ... klar Columbus! Letzterem erzählt sie erstmal etwas über sein berühmtes Ei, was der Gute etwas falsch versteht :) . Ob Kinder im Alter von 8 Jahren diesen Witz verstehn können sei mal dahin gestellt, aber eins wird hierdurch gleich zu Beginn klar: Es geht ebenso spassig weiter, wie es mit der letzten Folge geendet hat. Stellenweise sogar noch witziger und trotz allem Spass kommt die Bildung nicht zu kurz. Obwohl diese Folge eine gute Viertelstunde länger ist, als der Vorgänger (also insgesamt um die 65 Minuten) vergeht die Zeit wie im Fluge und Langeweile schleicht sich zu keiner Sekunde ein. Eine absolut gelungene Geschichte.

Sprecher:
Erstmal sind da natürlich die aus Folge 1 bekannten Stimmen des Core-Teams: Anna Laube, Anna Dramski und Wolfgang Bahro. Gut bei der Sache und keine Ausfälle sehr schön. Ansonsten ist die Folge grade sprechertechnisch der reinste Ohrenschmaus: Manfred Lehmann (u.a. deutsche Synchronstimme von Bruce Willis), Norbert Langer, Christian Rode und Joachim Kerzel. Da sind Vollprofis am Werk und das hört man. Besonders gut gefallen hat mir Lehmann als Columbus. Das passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge ... für meinen Geschmack die beste Besetzung.

Musik und Effekte:
Das Titellied ist nun bekannt und hat sich quasi zum Ohrwurm entwickelt. Die Zwischenmelodien stellen immernoch Abwandlung des Titellieds dar. Diesmal passen die eingesetzten Sounds der Melodien sich aber auch der Zeitepoche und sind passend gewählt. Die Effekte sind abermals richtig eingesetzt und wirken sehr realistisch.

Fazit:
Man kann das hohe Niveau des Erstlings halten und sogar toppen! Die kleinen Schönheitsfehler wurden ausgemerzt und man bekommt hier Unterhaltung auf höchstem Niveau geboten. Ich bin schon mächtig auf die dritte Folge gespannt und würde sie am liebsten sofort hören. Da das (noch nicht) geht, muss ich mich wohl erstmal mit den ersten beiden begnügen. Was soll ich gross anderes sagen?: TOP!



lady gösel


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