Guitar-Leas Zeitreisen (1)
Lea trifft Attila

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Inhalt: Eigentlich soll Lea nur Klavier üben - doch plötzlich steckt sie mitten in den Wirren des 5. Jahrhunderts kurz vor der Völkerwanderung! Aber Lea ist nicht nur mehr als 1500 Jahre in die Vergangenheit gestürzt - es ist ausgerechnet Attila, der gefürchtete Hunnenkönig, dem sie vor die Füße fällt! Im Handumdrehen ist Lea in einen Überfall auf die Vandalen verwickelt. Zwar streitet sie ohne Furcht mit dem mächtigen König der Hunnen um seine Gefangenen - doch kann das kleine Mädchen aus dem 21. Jahrhundert die Vandalen aus den Klauen der wilden Hunnen retten? Story: Die Hülle verspricht "Ein Kinderhörspiel zwischen Science-Fiction und echter Geschichte. Spannend, witzig und irre abgefahren..." Ebenso erlebt der Hörer auch das erste Abenteuer von Lea. In dieser recht witzigen Bearbeitung der Geschichte des Hunnenkönigs bekommen Kinder eine ganze Menge Geschichtswissen vermittelt, ohne dass es dröge oder gar langweilig zugeht. Lediglich der "Zeitsprung" kommmt etwas überraschend und man weiss im ersten Moment nicht so recht, was nun genau passiert ist. Eine moderne Art von Geschichtsunterricht, die gut funktioniert und bei der auch der eine oder andere Lacher garantiert ist. Sprecher: Ein kleiner, aber feiner Cast ist hier am Werk: Die Hauptarbeit liegt natürlich bei Lea (Anne Laube) und Attila (Christian Brückner). Die Dialoge zwischen einem echten Fiesling und einem vorwitzigen kleinen Mädchen sind sehr amüsant. Auch die übrigen Sprechern können sich hören lassen, wobei man sich natürlich darauf einlassen muss, dass Wolfgang Bahro (bekannt als Dr. Jo Gerner) einen 19-jährigen angehenden Abiturienten spricht. Ansonsten gibt es nichts auszusetzten, Namen wie Peter Groeger (u.a. Qurin Bartels aus Elea Eluanda) und Nicolas Böll stehen auch hier für Qualität. Musik und Effekte: Wie für Kinderhörspiel üblich, gibt es ein längeres Titellied, dass einen entweder nervt oder zum Mitsingen verleitet. Muss jeder selbst entscheiden ;). Ansonsten gibt es immer kurze Zwischenmelodien, die leichte Abwandlungen des Titelliedes darstellen. Manchmal wirken die Sounds der Melodien etwas deplaziert, wenn man die Zeit bedenkt in der die Geschichte spielt. Die Effekte hingegen können vollends überzeugen. Sie sind nicht zu aufdringlich, gehen aber auch nicht verloren. So soll es sein. Fazit: Die erste Folge einer Serie mit sehr viel Potential. Es macht einfach Spass sich Geschichte auf so erfrischende Art von guten Sprechern vermitteln zu lassen. Kurzweilige Unterhaltung ist garantiert. Ein schönes Hörspiel für Groß und Klein mit noch einigen kleinen Schönheitsfehlern. GUT! ![]() ![]() ![]()
lady gösel |