Hui Buh (23)
und das furchtbare Phantom

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Inhalt: Drohend versank die Abendsonne über Burgeck, als ein unheimlicher Fremder mit einer gewaltigen Reisetruhe ein Nachtquartier fordert. Jedoch kaum schlägt es Mitternacht, befiehlt der Fremdling aus seiner Truhe ein furchtbares Phantom. Blitze schleudernd treibt der Eiserne HUI BUH und seine Freunde kreuz und quer durch Burgeck und hinauf in die Wolken, bis das Schlossgespenst mit einem grandiosen Geistesblitz das verwirrte Ungetüm gegen seinen eigenen Gebieter hetzt.... Story: Das letzte Abenteuer des tollpatschigen Schlossgespenstes hat nun auch endlich seinen Weg zurück in die Verkaufsregale gefunden. Großartige Innovationen darf man im Bezug auf die Geschichte nicht erwarten, aber wieso auch? Schließlich ist das Prinzip immer dasselbe gewesen: Ein neuer Gegner taucht auf (in diesem Falle das furchtbare Phantom) und fordert HUI BUH heraus. Das Schlossgespenst schliddert von einem Schlamassel in den nächsten und es sieht gar nicht so aus, als könne der Geist noch obsiegen. Doch zum Schluss gelingt ihm ein Meisterstück und er vertreibt den Gegner. Schauplatz der Geschichte ist diesmal „nur“ Schloss Burgeck. Die eigentliche Geschichte dauert diesmal nur gute 28 Minuten, aber somit kann hier auch keinerlei Langeweile aufkommen und man wird als Hörer bestens bedient. Sprecher: 7 Sprecher sind im letzten Abenteuer zu hören. Zum einen ist das erst einmal das Stammteam der Serie, das wie üblich überzeugen kann. Claus Wilcke (König Julius), Ingrid Andree (Konstanzia), Andreas von der Meden (Kastellan) und natürlich Hans Clarin als HUI BUH und Hans Paetsch als Erzähler. Nebenrollen gibt es in dieser Folge nur zwei, nämlich den „Fremden“ (gesprochen von Manfred Steffen) und das Phantom (gesprochen von Manfred Reddemann). Wie man es erwartet, so sind auch beim letzten Abenteuer die Sprecherleistungen durch die Bank sehr gut. Musik und Effekte: Musikalisch lässt man es bei dieser Folge ordentlich krachen. Viele orchestrale Klänge erfreuen die Ohren des Hörers und lassen somit die unverkennbare HUI BUH-Atmosphäre entstehen. Obendrauf kommen natürlich noch die Effekte und die waren im Hause EUROPA schon immer wirklich gut. Auch diese Folge macht da keine Ausnahme, denn alle Szenen werden mit passenden Geräuschen untermalt, so dass es keinerlei Probleme gibt sich die jeweiligen Situationen vorzustellen. Obwohl die Produktion schon einige Jahre auf dem Buckel hat kann sich die technische Seite immer noch hören lassen. Fazit: 23-mal hat HUI BUH zugeschlagen und enttäuscht hat uns das liebenswerte Gespenst selten bis gar nicht. Auch seine letzte Spukerei macht da keine große Ausnahme, im Gegenteil. Bei „HUI BUH und das furchtbare Phantom“ werden noch einmal alle Register gezogen und es wird klar, wieso diese Serie sich so großer Beliebtheit erfreute. Eine kurzweilige Geschichte mit genug lustigen Momenten, aber ebenso vielen spannenden Momenten bekommt man hier zu hören. Die Sprecher sind allesamt sehr gut und die technische Seite macht trotz des hohen Alters auch in der heutigen Zeit noch eine mehr als gute Figur. Diese Serie ist ganz einfach ein echter Klassiker und auch diese Folge hat eindeutig Anrecht auf diese Bezeichnung. ![]() ![]() ![]() ![]()
lord gösel |