Hui Buh (21)
in der Gruselgruft

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Inhalt: Wieder lag eine dunkle Nacht über Burgeck. Als plötzlich ein gewaltiges Sturmgebraus mit grauenvollen Unheilrufen das Gespenst hinaus aus dem Thronsaal und hinab in die alte Gruselgruft reißt. Vergebens versuchen der König, die Königin und der Kastellan ihren zeternden Freund zurückzureißen. Jedoch statt seiner entsteigt der Gruft HUI BUHS boshaftes Ebenbild, das die Schlossbewohner in Angst und Schrecken versetzt, bis sie wagemutig den Gruftgeist bezwingen und ihr Gespenst befreien können ... Story: Zum 21. mal stürzt Hui Buh in ein mitternächtliches Desaster. Doch diesmal ist die Handlung etwas anders, als beim Grossteil der vorangegeangenen Folgen. Denn bei dieser Folge schlidert nicht Hui Buh von einem Schlammasel in den nächsten, sondern sein böser Stiefbruder Walduin spielt Hui Buhs Freunden böse mit. Der grosse Aha-Effekt bleibt zwar aus, aber die Geschichte ist extrem kurzweilig und vermag den Hörer gut zu unterhalten. Sprecher: Die interessante Frage ist bei jeder Hui Buh-Folge: Wer spricht König Julius? Es ist diesmal wieder Claus Wilcke. Sonst gibt es nichts über dir Sprecher zu sagen, was man nicht eh schon weiss. Grade mal 5 sind hier am Werke, nämlich das Königspaar, der Kastellan, Erzähler Paetsch und natürlich Hans Clarin als tolpatisches Gespenst ... bzw. diesmal als böser Stiefbruder. Von vorne bis hinten überzeugende Leistungen. Musik und Effekte: Effekte fährt man bei dieser Folge so einige auf, denn das Szenario soll ja real erscheinen. Sturmwind, polternde Steinplatten, sich verschiebende Wände, Wasser ... alles klingt echt und es macht Spass sich ein Hörspiel mit derart realistischen Geräuschen anzuhören. Musikalisch hat man hier auch eine gute Wahl getroffen. Orchesterstücke kommen zum Einsatz und erzeugen an den richtigen Stellen leichte Gruselstimmung. Eine gewohnt souveräne Leistung. Fazit: Man bekommt das was man erwartet: Kurzweilige Unterhaltung mit dem beliebten Schlossgespenst. Der Humor bleibt diesmal etwas auf der Strecke, da die Handlung schon ehr düster ist, aber das schadet nicht. Eine GUTE Produktion. ![]() ![]() ![]()
lord gösel |