Flüche, Geister und Dämonen (1)
Der Kontakt




Inhalt:
R E D E O R H C S
Das ist doch kein Name meint Stephan, als er in dieser Nacht vom 11. auf den 12. September mit seinen Freunden zusammen, in der alten Villa am Waldsee, einen Geist mit einem Qui-Ja Board beschwören will. Hinter dem, was von Basti als Partygag gedacht war, verbirgt sich vielleicht doch mehr, als sich die sieben Freunde gedacht hatten. Für Nelly, Basti, Gabi, Stephan, Sabrina, Marco und Pit beginnt ein Trip der ...

Story:
Für Fans der gruseligen Unterhaltung gibt es Nachschub: Farelia? starten ihre zweite Serie und präsentieren ein Gruselhörspiel. Anfangs zieht sich die Handlung noch etwas und kommt nur schwer in Fahrt, doch wenn es dann losgeht, ist auch die eine oder andere Gänsehaut garantiert. Hörspiele um Qui-Ja-Boards sind relativ selten und demensprechend wirkt die Geschichte nicht abgedroschen. Natürlich gibt es eine ganze Menge Filme in denen es um ähnliches geht, aber wovon gibt es sowas nicht? Inhaltlich nicht so abgedreht wie "Der betrogene Betrüger" aber dadurch auch nicht so ungewöhnlich. Die Geschichte erfüllt ihren Zweck und kann dem Hörer die eine oder andere Gänsehaut bescheren.

Sprecher:
Hier haben wir das gröste Manko dieser Produktion. Diesmal regieren keine von Effekten verzerrten Stimmen, sondern der Grossteil der Sprecher muss zeigen was sie können und da sind einige Defizite zu verzeichnen. Grade bei den weiblichen Stimmen sind die Betonungen oftmals steif. Mir ist es auch etwas schwer gefallen die einzelnen Charaktere zu unterscheiden, da sich die Stimmen irgendwie recht ähnlich waren. Das meiste Talent hat Paul-Simon Ramm, der auch hier wieder den Part des Erzählers übernimmt. Völlig neben der Spur sind die gebotenen Leistungen zwar nicht, aber insgesamt schmälern sie den Hörspass doch.

Musik und Effekte:
Schon beim "betrogenen Betrüger" hat man gezeigt, dass mein ein gutes Händchen für beides hat und auch hier stellt man es wieder unter Beweis. Leider haben sich auch an einigen Stellen die Fehler der ersten Produktion eingeschlichen, sprich Effekte und Musik sind stellenweise zu laut eingemischt.

Fazit:
Knackpunkt sind hierbei die Sprecher, die den Gesamteindruck etwas nach unten ziehen. Davon abgesehen bekommt man ein atmosphärisch ziemlich dichtes Hörspiel geboten, dass mit gelungenen Effekten und ebensolcher Musik aufwarten kann. Wer Prduktionen wie ADF oder Mac Kinsey mag, der kann auch hier ohne Frage mal reinhören. Am besten Nachts im Bett ;). Alles in allem hat mir "Der Kontakt" GUT gefallen, aber nicht so gut wie "Der betrogene Betrüger". In Schulnoten würde ich sowas "2-" nennen.



lord gösel