Fünf Freunde (67)
und der unheimliche Brandstifter

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Inhalt: Brandgefährlich wird es diesmal für die Fünf Freunde: als auf dem Feuerwehr-Fest eine Löschübung außer Kontrolle gerät, ist schnell klar, dass es sich um Brandstiftung handelt. Doch wer ist der Feuerteufel? Natürlich verfolgen die Kinder jede mögliche Spur. Doch der unheimliche Brandstifter scheint ihnen immer um eine Nasenlänge voraus zu sein... Story: Die Fünf Freunde zeigen sich auch mit ihrem 67. Abenteuer von ihrer besten Seite und wer generell kein Problem mit den Geschichten der „3. Generation“ hat, der bekommt hier wieder einmal extrem kurzweilige Krimi-Unterhaltung geboten. Bevor es mit dem eigentlichen Fall losgeht, lernt man erst noch ein wenig über die Feuerwehr und das Löschen von Bränden ohne dass das Erzählte erzwungen oder aufgesetzt wirkt. Die folgende Jagd auf den Brandstifter gestaltet sich überaus spannend, haben die Freunde doch gleich mehrere Verdächtige und mit ihren Beschattungen auch alle Hände voll zu tun. Für den geübten Hörer stellt es sicherlich kein Problem dar zu erkennen, wer der Brandstifter ist, aber man sollte dabei bedenken, dass dieses Hörspiel für eine Altersgruppe ab 8 Jahren ist und dafür ist die Geschichte genau richtig: Nicht zu komplex, stets nachzuvollziehen und spannend erzählt. Man hält also das Niveau der letzten Veröffentlichungen und der Hörer bekommt eine Geschichte von der er gut unterhalten wird. Sprecher: Auch in diesem Punkt gilt, dass man sich natürlich mit den nicht mehr ganz so neuen Sprechern (Kraft, Endemann, Underberg und Garcia) arrangieren können muss, um dieses Hörspiel zu genießen. Ich habe keine Probleme damit, denn in meinen Ohren erledigen die vier Sprecher ihren Job absolut gelungen. Ihnen zur Seite stehen in diesem Abenteuer eine ganze Reihe bekannter Stimmen. Der Prominenteste dürfte wohl Dirk Bach sein, der hier die Rolle von Guy Grey übernimmt. Des Weiteren trifft man hier noch auf Alexandra Doerk (Linda Van Dyk), Marc Robinson (Jimmy Grey), Thea Frank (Lara) und Helgo Liebig (Mike). Schlecht oder durchschnittlich ist keine der zu hörenden Leistungen, im Gegenteil: Alle vorkommenden Sprecher sind wirklich gut. Musik und Effekte: Musikalisch zeigt sich das neueste Abenteuer sehr ordentlich und atmosphärisch, wie es sich für eine Kinderserie gehört. Im Laufe der 50 Minuten kommen auch ein paar neue Stücke zum Einsatz, die überaus angenehm zu hören sind und ansonsten alte bekannte Melodien, die ebenfalls gut in das Geschehen passen. Oben drauf kommen dann die typischen Effekte aus dem Hause EUROPA, die stets passend klingen und dabei auch nicht zu aufdringlich sind. Technisch gibt man sich also auch keine Blöße und beweist, dass man immer noch weiß, wie man ein Hörspiel passend in Szene setzt. Fazit: Same procedure as last Folge? Aber sicher! Die drei ??? machen weiterhin ihre Kreativpause und melden sich im Oktober bekanntermaßen unter neuem Namen zurück und TKKG hängt mal wieder in einem absoluten Formtief. Einzig die 5 Freunde bleiben nahezu immer auf demselben Niveau und präsentieren dem Hörer in regelmäßigen Abständen neue spannende Abenteuergeschichten. Auch das 67. Hörspiel der Serie stellt keine Ausnahme dar, im Gegenteil: Die Geschichte ist spannend und kurzweilig und vermag es den Hörer gut zu unterhalten. Die Sprecher, die allesamt wirklich gut sind, steigern den Spaß am Hören noch eine ganze Ecke und abgerundet wird das positive Gesamtbild abermals von der gelungenen technischen Seite, sprich der Musik und den Effekten. Zwar ist dieses Abenteuer einen kleinen Ticken schwächer als die Folge 66 (und das Seeungeheuer), aber dennoch wird dem Hörer gute Unterhaltung geboten. Alles in allem also eine weitere gute Produktion für die Serie „5 Freunde“ die man sich gerne öfter anhört. Lediglich das Cover bietet man wieder Grund zum Diskutieren, aber am Inhalt, der ja letzten Endes das entscheidende Kriterium ist, ändert es nichts. ![]() ![]() ![]()
lord gösel |