Fünf Freunde (63)
und der Stein des Pharao




Inhalt:
Bei einem Besuch im Vergnügungspark gewinnen die Fünf Freunde den "Stein des Pharao" in einem Spiel. Aber der Stein in Form eines Käfers hat es in sich: plötzlich scheint alle Welt hinter den Kindern her zu sein. Welche Rolle spielt der geheimnisvolle Jamal in diesem Abenteuer? George und ihre Freunde stellen dem Täter eine Falle, in die sie fast selbst hineintappen?

Story:
Es bleibt dabei: Die Fünf Freunde ist von den drei Großen die einzigste Serie, die stetig qualitativ gleichbleibende Folgen veröffentlicht. Auch das neueste Abenteuer "und der Stein des Pharao" macht da keine Ausnahme. Die Geschichte ist spannend erzählt und für die angesprochene Zielgruppe auch nicht zu aufregend. Einige klassische Elemente der 5 Freunde hat man hier auch wieder untergebracht, denn die 5 durchforschen im Rahmen eines Gewinnspiel eine Pyramide. Hier gibt es keine mächtigen Übergangster, die planen die Welt zu erobern, sondern einfach ein nettes Abenteuer mit 4 Kindern und einem Hund. Der Unterhaltungsfaktor ist hoch und die Geschichte hat mir gut gefallen.

Sprecher:
Wie schon bei den letzten Folgen, so hat man auch diesmal wieder sehr gute Leute im Studio gehabt. Über die vier Hauptsprecher und Erzähler Lutz Mackensy braucht man keine grossen Worte zu verlieren. Nach mehr als 30 Folgen wissen die Beteiligten schließlich wie der Hase läuft. Interessant sind also primär die Nebenrollen und auch da geht es gut bis sehr gut zu. Besonders hervorzuheben sind für meinen Geschmack Thomas Neumann (Ian McNamara) und Gerhardt Hinze (Mr. Jones).

Musik und Effekte:
Die Musik die man einsetzt erfüllt ihren Zweck und lockert hier und da die Handlung auf, während sie an anderen Stellen spannungsfördernd eingesetzt wird. Man bietet dem Hörer eine Mischung aus neuen Stücken und einigen Melodien die schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Trotz des Altersunterschiedes passt aber alles gut zusammen und Hörspiel-Tekkno sucht man zum Glück vergebens. Hinzu kommen die bekannten Effekte, die ihren Zweck voll und ganz erfüllen und somit die technische Seite dieser Produktion abrunden.

Fazit:
Es ist lange her, dass man sich bei den Fünf Freunden Aussetzer geleistet hat. Seit den 50er-Folgen bleibt man kontinuierlich auf einem soliden Niveau und auch das neueste Abenteur bestätigt dies. Natürlich erwarten den Hörer hier keine grossartigen Innovationen, aber seien wir mal ehrlich: Will man das denn? Eigentlich nicht! Lieber schön gemütlich diese Folge hören und eintauchen in die Geschichte. Man bekommt eine GUTE Produktion geboten!



lord gösel