Fünf Freunde (33)
entdecken den Geheimgang




Inhalt:
Chaos im Felsenhaus: das Dach muß renoviert werden - und das ausgerechnet in den Ferien! Als die Kinder herausfinden, dass der zwielichtige Herman Finger etwas zu verbergen hat, geraten sie unversehens in ein neues Abenteuer: eine alte Piratenkarte zeigt einen verborgenen Tunnel unter dem Felsenhaus. Wohin führt der geheimnisvolle Gang - und was sucht der Ganove Finger dort? Bevor die Kinder wissen, wie ihnen geschieht, steht ihnen das Wasser bis zum Hals ...

Story:
Geheimgang ? Hey, das klingt ja schon mal wesentlich mehr nach den 5 Freunden als Geisterbahnen oder Oldtimer. Ja, diese Folge geht stellenweise wirklich in die Richtung, die die original Fünf Freunde damals eingeschlagen hatten. Allerdings tritt auch hier das Manko auf, dass die Geschichte sehr gradlinig und linear abläuft, und es somit keine Wendepunkte gibt. Aber für die jüngeren Hörer ist es sicherlich spannend der Geschichte um einen stehlenden Bauarbeiter und eine alte Piratenkarte zu folgen. Und auch ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Man muss allerdings auch zugeben, dass die Geschichte aus einigen Klassiker-Elementen zusammengebaut ist. Eine George die bitterböse ist, weil ihr jemand ihren Hund streitig machen will gab es auch schon bei Folge 14 - Fünf Freunde machen eine Entdeckung.

Sprecher:
Bei den Sprechern ist diesmal wieder alles im grünen Bereich. Sogar Marco Kraft, der bei manchen Folgen etwas holperig klingt. erledigt seinen Job gut. Woody Mues hat nach Folge 30 hier seinen zweiten Auftritt bei den Fünf Freunden, und dieser Auftritt hinterlässt einen positiveren Eindruck als sein Debut. Insgesamt fällt auf, dass es realtiv wenig Sprecher bei der Folge gibt. Allerdings haben diese es dafür in sich. Thomas Schüler, Wolfgang Draeger und DER Erzähler (Lutz Mackensy) runden das diesmal durchweg positive Gesamtbild der Sprecher ab.

Musik und Effekte:
War die Musik bei der letzten Folge noch ein leidiges Thema, so hat man sich diesmal wieder mehr Mühe gegeben. Zwar sind auch an einigen Stellen wieder mordernere Sounds zu hören, aber die Musik wird stets passend eingesetzt, und grade bei den 'untermalenden' Musiken hat man eine gute Auswahl getroffen. Wenn es um einen Geheimgang geht, dann darf man auch einige Effekte erwarten, und so ist es auch. Echo-Effekte (die man schon von Die drei ??? und der Teufelsberg kennt), Meeresrauschen, und gluckerndes Wasser. So stellt man sich ein Abenteuer im Geheimgang vor, eine nette Vorstellung.

Fazit:
Gut. Allerdings eher 2-, da es noch einige Dinge gibt, die man verbessern kann. Die Geschichten müssten noch etwas komplexer sein. Bei den Originalen gab es auch immer Wendungen, was man hier noch vergeblich sucht. Von den bisherigen vier Folgen der 3. Generation handelt es sich hier eindeutig um die beste. Allerdings geht da noch mehr, was uns die Folge 34 ohne Frage zeigen wird ...



lord gösel