Fünf Freunde (32)
und das Geheimnis des Oldtimers

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Inhalt: Große Aufregung in Kirrin: Onkel Quentin hat einen Oldtimer billig gekauft und beschlossen, an einem Oldtimer-Rennen teilzunehmen. Dann stolpern die Freunde über ein Geheimnis: was hat der Wagen mit einem nie aufgeklärten Bankraub zu tun? Und welche Rolle spielt Martin Carlton, der sich auffällig für das Fahrzeug interessiert? Beim Rennen spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu ... Story: Das es bei dieser Folge 'dramatisch' zugehen soll, ist eine glatte Lüge. Die Geschichte ist absolut linear und furchtbar vorhersehbar. Da zieht auch die Entschuldigung nicht, dass es eine Serie für jüngere Hörer sein soll, denn auch diese werden schnell wissen, was hier läuft. Die Auflösung am Ende kommt dafür sehr unrealistisch rüber, ein ähnliches Problem, wie schon bei der 30. Folge. Was noch stört, ist die Tatsache, dass sich der ewig genervte und jähzornige Onkel Quentin zu etwas entwickelt hat, was man auch als den 'lieben Onkel' bezeichnen kann. Ebenso seltsam ist die Art und Weise, wie Quentin die 4 Kinder vorstellt: "Das sind meine Tochter Georgina und ihre FREUNDE Julian, Dick und Anne". Stellt man Verwandte nicht auch immer als solche vor, also quasi "...Georgina, meine beiden Neffen Dick und Julian und meine Nichte Anne." ? Wusste hier vielleicht jemand nicht genau, über die Beziehung unter den Kindern Bescheid? Sprecher: Die 4 Hauptsprecher sind solide. Da gibt es kaum etwas zu meckern. Onkel Quentin wird schlicht und ergreifend zu freundlich und nett gesprochen, Tante Fanny hingegen zeigt sich hier hysterisch und stellenweise nervig. Es ist mit Sicherheit nicht der Fehler von Harald Pages und Ursula Sieg, sondern der Fehler des Skript-Autors. Auch der Sprecher von Martin Carlton (Mathias Bullach) hat mich nicht völlig überzeugt. Was allerdings nett kommt, ist der kurze Auftritt von Manou Lubowski. Mal abseits von TKKG und Schokolade klingt er sogar richtig gut. Dennoch bleibt insgesamt nur eine durchschnittliche Sprecherleistung bei dieser Folge zu verzeichnen. Musik und Effekte: Bei der Musik greift man auf neuere Stücke zurück und somit bekommt man hier grösstenteils technoartige Sounds um die Ohren geknallt, die nicht recht zu der Stimmung der Serie passen wollen. Da hat man bei den beiden Vorgänger-Folgen eine glücklichere Auswahl getroffen. Letztere zeichneten sich auch durch sehr gelungene Geräusche und Effekte aus. Davon kann man hier leider nicht sprechen. Allerdings gibt es auch kaum Stellen, die man effektreich untermalen könnte. Lediglich beim Rennen und der finalen Verfolgung im Moor kommen einige Effekte zum Einsatz, doch insgesamt ist die Vorstellung ziemlich mager. Fazit: Schwach und zwar so richtig. Von den bisherigen drei Folgen der '3. Generation' haben wir hier eindeutig die schwächste. Als Schulnote würde ich eine 5 geben, denn hier kommen einfach zu viele negative Aspekte zusammen. Die lahm erzählte Geschichte, die stellenweise eigenartige Sprechweise der Figuren, die 'moderne' Musikuntermalung und auch das Fehlen der Effekte machen diese Folge zu einer der schwächsten Vorstellung in der 3. 'Generation'. Als 'Test-Folge' für die neuen Sprecher unbedingt meiden, da hier so ziemlich alles falsch läuft. Zum Glück wird es bald besser ... ![]()
lord gösel |