Elea Eluanda (10)
Überraschung aus Indien

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Inhalt: Ravis Kusine Jamuna kommt zu Besuch nach Altenberg. Elea freut sich auf den Gast aus Indien. Doch dann verbringt Ravi viel Zeit allein mit seiner Kusine und vernachlässigt Elea. Elea wird deshalb eifersüchtig und lässt sich nicht einmal von Ezechiel aufheitern. Erst durch eine ganz besondere Überraschung gelingt es Ravi, Eleas Freundschaft zurückzugewinnen. Story: Ähnlich wie schon in der sechsten Folge von Elea (durch Dick und Dünn) nimmt man sich hier einer eher ernsten Thematik an: Eifersucht und Liebenkummer. Allerdings rollt man das Thema bei dieser Folge von einer wesentlich besseren Seite auf, als bei der eben genannten Folge. So versucht man hier nicht viel verschiedene Elemente zusammenzumixen, sondern konzentriert sich auf ein Thema und beleuchtet es von mehreren Seiten. Vor allem die Lösung des Konflikts zwischen Elea und Ravi ist überaus lobenswert: Ravi benötigt keinerlei Hilfe von Ezechiel oder überhaupt irgendetwas Magisches um Eleas Freundschaft zurück zu gewinnen. Das Tempo der Folge ist relativ hoch und ständig passiert etwas Neues. Trotz der ernsten Thematik kommt auch der Humor nicht zu kurz, dafür sorgt schon „Plapperschnabel“ Ezechiel oder der eine oder andere zickige Spruch von Elea. Für meinen Geschmack eine der besten Folge der Serie bisher. Hier wird gute, kindgerechte Unterhaltung mit einem gewissen Lerneffekt geboten. Sprecher: Man ist es aus dem Hause Kiddinx gewohnt: Egal in welche Serie man guckt, man trifft nahezu immer nur die „Standard-Charaktere“. Dies ist aber bei Leibe nicht schlecht, denn im Falle von „Elea Eluanda“ werden alle Stammcharaktere von guten bis sehr guten Sprechern verkörpert. Namen wie Gerrit Schmidt-Foß (als Ezechiel mal wieder in Höchstform), Giulia Wendt-Jakobeit (Elea), Helmut Krauss (Opi Kopi), Peter Groeger (Quirin Bartels) oder Uschi Hugo (Rosa König) sprechen für sich. Die Rolle von Ravis Kusine Jamuna wird von J. Venkataraju übernommen. Der Name sagt mir zwar nichts, aber das heisst nicht, dass die Leistung schlecht wäre. Im Gegenteil: Wie auch der „Rest“ des Casts liefert sie eine wirklich gute Leistung ab. Musik und Effekte: Manche Dinge ändern sich scheinbar nie. Bei einigen Dingen ist es auch verdammt gut so, denn warum sollte man etwas ändern, was gut ist. Die Rede ist in diesem Falle von den Effekten. Realistische Hintergrundgeräusche und passend eingesetzte Effekte untermalen das Geschehen passend, so dass man sich die jeweiligen Situationen gut vorstellen kann. Allerdings gibt es da immer noch einen Faktor, an dem KIDDINX nahezu NIE etwas ändert und das ist die Musik. Zu Beginn gibt es das Titellied und dann erstmal ganz lange nichts. Keine Hintergrundmusik und auch keine Zwischenmelodien. Als Ersatz dafür singt Ravi für Elea ein Lied, welches sehr geschmackabhängig ist. Hier wird indisches Flair präsentiert, was nicht wirklich schlecht ist. Fazit: Mit der zehnten Folge präsentiert man dem Hörer ein neues Highlight dieser (mittlerweile nicht mehr ganz so neuen) Serie und tritt abermals den Beweis an, dass man nicht zwangsläufig nach Arambolien muss, um spannende Unterhaltung zu produzieren. Bei den Sprechern ist alles im grünen Bereich und etwas anderes erwartet man bei dieser Serie eigentlich auch gar nicht. Die technische Seite zeigt sich allerdings nur solide, da die fehlende Musik die Produktion doch immer leicht „billig“ wirken lässt. Für Elea-Fans gilt also zugreifen und alle, die mal in die Serie reinschnuppern wollen, machen mit dieser Folge auch nichts verkehrt. Gewaltfreie und lehrreiche Kinderunterhaltung. Einfach TOP! ![]() ![]() ![]() ![]()
lady gösel |