Elea Eluanda (8)
Opi Kopi hat Geburtstag




Inhalt:
Opi Kopi hat Geburtstag! Elea, Ravi und die Tröstereule Ezechiel bereiten ihm eine Riesenüberraschung: Ezechiel verjüngt ihn mit Hilfe des Universators. Plötzlich benimmt Opi Kopi sich wie ein ziemlich ausgeflippter Hippie und sorgt für allerhand Verwirrung. Keiner weiß, wie man seine Verwandlung rückgängig machen kann. Ein turbulentes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Story:
"Opi Kopi hat Geburtstag" ... der Titel klingt ähnlich interessant wie "Benjamin Blümchen kauft ein". Doch man sollte sich nicht täuschen lassen, denn wo Elea Eluanda drauf steht da steckt eigentlich auch immer eine ordentlich Portion Phantasie mit drin (Die eher durchwachsene Folge 6 lassen wir hier mal außer Acht). Opi Kopi wird also mit Ezechiels Hilfe verjüngt und ... ja der Gute versteht überhaupt nicht, was so vor sich geht. Die Grundidee der Geschichte ist ohne Frage lustig und für die jungen Hörer überaus spassig. Besonderes Highlight ist die Szene in der Qurin Bartels in die Psychatrie verfrachtet wird ;) Trotz der tollen Ideen gibt es am Ende einen ziemlichen Dämpfer, denn die Auflösung, mit deren Hilfe Opi Kopi wieder in sein ursprüngliches Alter zurück verwandelt werden kann wirkt ziemlich einfallslos. Ebenso diskussionswürdig finde ich den Namen "Oma Koma", oder ich habe den Witz dahinter nicht verstanden. Trotz dieser Macken bekommen wir hier eine schöne Geschichte zu hören, die zwar kein Highlight in der Serie ist, sich aber problemlos in die Reihe einfügt.

Sprecher:
Die üblichen Verdächtigen sind mal wieder am Werke, soll heissen: Helmut Krauss (Opi Kopi), Giuliana Wendt-Jakobeit (Elea), Gerrit Schmidt-Foss (Ezechiel) oder Lutz Mackensy (Erzähler). Ein eingespieltes Team und der eine oder andere ist auch schon lange in der Hörspielbranche tätig. Dementsprechend werden hier ordentliche und professionelle Leistungen geboten. Besondere Erwähnung sollte diesmal Peter Groeger bekommen, der Fiesling Quirin Bartels super in Szene setzt. Auch die Sprecherin von Berta "Oma Koma" Kopnik (G. Honeck) fügt sich problemlos ein und somit bekommt man hier die gewohnte sehr gute Dosis an Sprecherleistungen.

Musik und Effekte:
Das alte Leid. :( Die Effekte gehen, wie eigentlich meistens, in Ordnung. Zwiespältiger wird es da nur, wenn man die Musik betrachtet, denn sie ist eigentlich nicht vorhanden. Jedenfalls nicht untermalend und zwischen verschiedenen Szenen. Zu Beginn gibt es das bekannte, von Judith Lefeber (DSDSS) gesungene, Lied. Am Ende kann man doch mit einer Überraschung aufwarten, denn Gerrit Schmidt-Foß krakehlt den "Burzeldayo-Songini" (Geburtstagslied). Hierbei muss jeder selbst entscheiden, ob er das nun wahnsinnig lustig und originell findet, oder schlicht unhörbar.

Fazit:
Die achte Folge rund um "Elea Eluanda" bietet gewohnt gute Unterhaltung für die schon etwas älteren Kinder. Leichte Macken in der Geschichte und das recht diskussionswürdige "Abschlusslied" verhindern zwar die Höchstwertung, aber dennoch bekommt man hier eine rundum GUTE Produktion vor die Ohren. Wer die Serie mag kann hier bedenkenlos zugreifen. Allerdings möchte ich abermals anmerken, dass einige Zwischenmusiken dieser Serie gut täten.



Nelly