Elea Eluanda (6)
Durch dick und dünn

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Inhalt: Rosa hat es nicht leicht. Mit einigen Pfunden zuviel auf der Waage wird die rundliche Tochter des "Fritten-Königs" gerade im Sportunterricht schnell zum Gespött der Klasse. Nicht nur die dünne Tessa spottet über Rosa – auch der Neue, Olli, entpuppt sich als echtes Ekel. Als seine Gemeinheiten auch andere Opfer fordern, greifen Elea, Ravi und Rosa ein. Dabei kommen sie hinter Ollis Geheimnis. Um am Ende haben sowohl Ravi als auch Elea neue Freunde gewonnen! Story: Übergewicht, Arbeitslosigkeit, soziale Probleme, Mobbing in der Schule, Stehlen ... alles ein bisschen viel auf einmal für eine einzige Folge. Es wollen sehr viele Probleme auf einmal angesprochen und gelöst werden, doch das Ganze wirkt auf mich einfach zu aufgesetzt. Vorallem der ständig erhobene Finger geht doch etwas auf die Nerven. Alleine schon das ständige Gerede über Essen und gesunde Ernährung wirkt doch ehr albern als denn lehrreich. Was ich an dieser Folge auch völlig vermisse ist der ansonsten hohe Spassfaktor und die flotten Sprüche. Sicherlich geht es um "ernste" Themen, doch auch hier sollte man einen anderen Weg finden und vielleicht nicht SO viele Probleme auf einmal ansprechen. Auch die Lösung für die Probleme von Olli bzw. seiner Mutter wirkt etwas weit hergeholt und stellt gewiss keine realistische Lösung dar. Schade eigentlich. Die Geschichte kann nur bedingt begeistern. Sprecher: Die "üblichen Verdächtigen" der letzten 5 Folgen sind hier am Werke und die lassen nichts anbrennen. Schade ist, dass Gerrit Schmidt-Foß diesmal so wening zum Einsatz kommt. Die beiden "Neulinge" (U. Hugo als Rosa und N. Matt als Olli), die nun wohl auch öfters dabeisein werden, fallen auch nicht aus dem Rahmen. Alles überzeugende Leistungen. Musik und Effekte: Kein Arambolien, also auch keine grossartigen Effekte oder Musiken, leider. Im direkten Vergleich zu den vorangegangenen Folgen wirkt die Insezenierung etwas lieblos und fast schon "billig". Da hat man in der Serie schon viel besseres gehört. Fazit: Die erste Folge der noch jungen Serie, die nicht völlig überzeugen kann. Permanent erhobene Zeigefinger tun Hörspielen selten gut und so ist es auch in diesem Fall. Alles wirkt gekünstelt und zu sehr bemüht. Der fehlende Spassfaktor und das Fehlen des phantastischen Elements (Arambolien) hinterlassen in Verbindung mit den spärlichen Effekten ehr einen schwachen Eindruck. Die guten Sprecher machen aus der Folge 6 dann doch noch ein durchschnittliches Hörspiel, welches man nicht unbedingt kennen muss. ![]() ![]()
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