Elea Eluanda (1)
Der Elefantengott

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Inhalt: Elea bekommt einen neuen Mitschüler den gut aussehenden Ravi. Seine Eltern wollen das erste indische Restaurant in Altenberg eröffnen. Doch da wird ihnen ihr Glücksbringer gestohlen: eine Elefantengott-Statue. Als der unschuldige Opi Kopi für den Dieb gehalten wird, wollen Elea und Ravi helfen. So kommt es, dass sie Eleas drollige blaue Tröstereule Ezechiel in das geheimnisvolle Arambolien führt. Story: Gewagt, was Kiddinx den Hörern als neue 'Helden' vorsetzt: Ein im Rollstuhl sitzendes Mädchen, dass seine Eltern bei einem Autounfall verloren hat, und einen indischen Jungen. Man merkt direkt, dass die Serie eine ältere Zielgruppe anspricht als der bekannte sprechende Elefant und die kleine Hexe. Allerdings kommt auch hier das phantastische Element nicht zu kurz: Ezechiel (die blaue Tröstereule) und seine Welt Arambolien stellen den Gegenpol zur harten Realität von Eleas Welt dar. Denn Eleas und ihr neuer Freund Ravi haben es nicht leicht, sehen sie sich doch mit allerlei Vorurteilen konfrontiert, die aber auf kindgerechte und witzige Art und Weise zerschlagen werden. Es handelt sich um eine Einstiegfolge und dementsprechend werden alle relevanten Charaktere vorgestellt. Etwas irritierend sind die Geschehnisse die in Arambolien stattfinden, da es manchmal schwer fällt sich alles passend vorzustellen weil es so schnell geht. Da ist man grade noch bei blauem Strand und rosa Meer, da kommen schon Scharen von Tröstereulen im Glaspalast daher. Der arambolische Wortschatz bedarf ebenfalls einiger Übung. Dennoch bleibt eine gute Geschichte. Sprecher: Durch die Bank hat man hier sehr gute und vorallem motivierte Sprecher an Land gezogen. Besonders hervozuheben ist Gerrit Schmidt-Foß, der Eleas Tröstereule glaubwürdig Leben einhaucht und kaum wiederzukennen ist. Sehr gut, mehr fällt mir dazu nicht ein ;). Musik und Effekte: Es gibt ein nett komponiertes Titellied, dass einem im Ohr hängen bleibt und auch nach mehrmaligem Hören nicht nervt. In Arambolien gibt es darüber hinau einige kurze musikalische Impressionen, aber insgeamt ist die musikalische Seite ehr spärlich. Die Effekte sind okay ... nicht weniger aber auch nicht mehr. Fazit: Experiment gelungen! Die Serie hebt sich deutlich von den anderen Kiddinx-Produktionen ab und ist komplett eigenständig. Lediglich wer Bibi Folge 78 (und Elea Eluanda) kennt, in der Elea erstmal eingeführt wurde, wir einige erhebliche Differzen zwischen den Aussagen bei Bibi Blocksberg und der ersten Elea Eluanda-Folge feststellen. Dennoch stellt diese Folge für die eigenständige Serie einen gelungenen Einstand da. Wirklich gut. ![]() ![]() ![]()
Nelly |