Der
Untergang der Titanic




Inhalt:
Am 10.04.1912 lief die R.M.S Titanic mit 2.200 Passagieren an Board zu ihrer Jungfernfahrt Richtung New York aus. Das als unsinkbare geltende Schiff war 270 Meter lang, 28 Meter breit und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten. Aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit war es nicht möglich, plötzlich auftauchenden Hindernissen auszuweichen. So geschah es, dass am 14. April 1912 das Schiff mit einem Eisberg kollidierte.

Story:
"Ab 7 Jahren" ist dieses Hörspiel empfohlen und genau da offenbart sich das Problem. Für Kinder sollte es natürlich nicht zu spannend und dramatisch zugehen. Als Konsequenz geht es dann hier eigentlich weder spannend noch dramatisch zu. Anfangs zählt man eifrig einige technische Daten der Titanic auf, die auch zweifellos interessant sind. Danach allerdings geht alles viel zu schnell, was wohl auch an der Spielzeit von 45 Minuten liegen dürfte. Von dem epischen Ausmaß dieser Geschichte ist hier wenig bis gar nichts zu hören. Für Kinder wahrscheinlich okay .. aber vielleicht doch zu langweilig ... ein klassischer Fall von durchschnittlich.

Sprecher:
Sehr zwiespältig. Auf der einen Seite hat man Leute wie Andreas von der Meden, Peter Lakenmacher und Gottfried Kramer im Studio gehabt, die sehr überzeugend sind. Wirklich schwach sind dagegen die Stimmen der Kinder. Der Grossteil des Gesprochenem wirkt abgelesen und auch die vorkommenden Frauen könnten zweifellos besser sein. Wie schon beid er Story gilt hier: durchschnittlich.

Musik und Effekte:
Von beidem gibt es nicht grade viel. Grade Musik hätte hier noch eine ganze Menge an Dramatik erzeugen können und auch die Effekte wirken etwas kläglich. Wenn der Rumpf eines Schiffes von einem Eisberg aufgeschlitzt wird erwartet man schon irgendwelche pompösen und "fetten" Effekte. Abermals ... durchschnittlich.

Fazit:
Durchschnittlich! Einfach alle Aspekte liegen im durchschnittlichen Bereich, so kann auch das Endresultat nicht besser sein. Man kann mal reinhören, hat aber auch nicht wirklich was verpasst, wenn man dieses Hörspiel nicht kennt.



Nelly