Ein Fall für Perry Clifton
Die Dame mit dem schwarzen Dackel

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Inhalt: Perry Clifton arbeitet seit kurzem als Detektiv für ein großes Londoner Kaufhaus. Sein nächster Fall nicht lange auf sich warten lässt: In verschiedenen Kaufhäusern verschwinden wertvolle Schmuckstücke und immer war eine ältere Dame mit einem schwarzen Dackel in der Nähe. Die Spur führt Clifton zu der Zirkusdame Madame Porelli, deren Wunderdackel "Jocky" vor kurzem als vermisst gemeldet wurde ... Story: Der zweite Fall von Perry Clifton rückt die Figur des Kaufhaus-Detektivs direkt in ein neues Licht. Hier muss sich der Protagonist nämlich nicht auf übersinnliche Hilfe verlassen, sondern er beweist, dass wirklich ein Detektiv in ihm steckt! Auch wenn es oftmals nicht so scheint, so ist Perry doch gemeinsam mit seinem Freund Dicky Miller auf der richtigen Spur und löst den Fall am Ende mit Bravur. Obwohl die Handlung so lang ist, dass sie auf 2 CDs verteilt werden musste, kommt die Geschichte insgesamt erfreulich kurzweilig daher und ist stets spannend. Nicht nur die angestrebte Zielgruppe von Kindern von 8 Jahren dürfte daran ihre Freude haben, sondern auch alle Junggebliebenen Freunde des sympathischen Detektivs. Gute und spannende Kinder-Krimi-Unterhaltung ist hier garantiert! Sprecher: Ein Grossteil der Sprecher ist bereits aus „Der Herr in den grauen Hosen“ bekannt und da man auch bei jener Produktion durchweg gute bis sehr gute Sprecher an Bord hatte, ist es nicht verwunderlich dass auch „Die Dame mit dem schwarzen Dackel“ mit wirklich sehr guten Sprecherleistungen glänzen kann. Man findet auch den einen oder anderen bekannten Namen hier vor, wie etwa Alexander Malachowsky und Benno Sterzenbach. Nun .. bei Radioproduktionen aus den 60er Jahren kann man sich eigentlich aber auch sicher sein, dass hier gute bis sehr gute Sprecher am Werk sind. Musik und Effekte: Vom Prinzip gilt hier dasselbe, wie bei der ersten Folge der Serie. Musikalisch schlägt man ordentlich zu, jedenfalls wenn man die Musik zwischen den Szenen betrachtet. Untermalende Stücke werden leider gar nicht verwendet, was schade ist, da hierdurch einiges an zusätzlicher Dramatik hätte erzeugt werden können. Auch für die Effekte gilt, dass man recht minimalistisch arbeitet und dadurch grade der vorkommende Zirkusbesuch etwas blass wirkt, da der eingemischte Applaus einfach zu unecht klingt. Aber hey … diese Produktion ist mehr als 40 Jahre alt und damals standen auch dem Rundfunk keine digitalen Soundlibaries zur Verfügung! Insofern kann man die gebotene technische Seite schon problemlos als in Ordnung bezeichnen. Fazit: Eine tolle Produktion, die Terzio hier der Nachwelt wieder zugänglich gemacht hat! Inhaltlich aufgrund des realistischeren Ansatzes eine ganze Ecke spannender und packender als die Geschichte rum um die grauen Hosen. Wirklich ordentlich Sprecher und für damalige Zeiten gelungene Musik und Effekte runden diese Wiederveröffentlichung ab, so dass man hier insgesamt von einer wirklich guten Produktion sprechen kann, die sich Freunde von Ecke oder Clifton nicht entgehen lassen sollten! ![]() ![]() ![]()
lord gösel |