Bibi Blocksberg (83)
Die Klassenreise




Inhalt:
Bibi macht mit ihrer Klasse eine Reise nach Paris. Sie wohnen im Hotel von Claude und Dorette Dupont. Claude, der auch Goldschmied ist, zeigt den Kindern in seinem Atelier eine Rubinkollektion für seine erste grosse Ausstellung. Die Hexe Malicia beobachtet das in ihrer Hexenkugel. Und weil sie Bibi eins auswischen möchte, schmiedet sie einen hinterlistigen Plan!

Story:
Klassenreise? Das gab es doch schon mal ziemlich am Anfang der Serie. Nun gut ... diesmal geht es aber nach Paris und dort war die kleine Hexe bislang noch nicht. Um den Seriencharakter zu unterstreichen, gibt es hier ein Wiederhören mit der fiesen Hexe Malicia, der Bibi und ihre Mutter in Folge 81 das Handwerk legen mussten. Nun ist die "Gute" jedenfalls wieder mit dabei und treibt ein böses Spiel mit Claude Dupont. Grosse Wendungen gibt es in der Geschichte nicht. Alles läuft sehr gradlinig ab. Für Kinder ist die Geschichte dementsprechend nicht zu kompliziert und auch leicht zu verstehen. Der Unterhaltungswert ist ohne Frage gegeben, allerdings ist es letztenendes doch nur "eine weitere" Bibi-Geschichte ohne innovative Ideen. Trotzdem haben wir hier gute Kinderunterhaltung.

Sprecher:
Ja ... wir sind also auf Klassenfahrt, oder -reise und das zu fünft? Vier Schüler und die Lehrerin? Naja ... darüber kann noch hinwegsehen, denn die Sprecher sind wirklich gut. Lediglich Gerrit Schmidt-Foß kann zuweilen mit seinem ständigen "Kombiniere,kombiniere" nerven, was sogar im Hörspiel gesagt wird. Die beiden angekündigten Gaststars Chantal de Freitas und Kai Wiesinger fügen sich gut in die Reihe der guten Sprecher ein, ohne dabei allerdings besonders aufzufallen. Am Besten gefallen haben mir C. Harpen als Malica und E.-M. Werth als Kuriosus(?). Der Erzähler ist nach wie vor (ein) G.Schoß ;)

Musik und Effekte:
Wow ... nach etlichen Jahren spendiert man der Serie neben dem neuen Logo auch ein neues Titellied. Ob das neue Lied nun besser oder schlechter ist, wird wohl jeder für sich selbst entscheiden müssen. Ansonsten gibt es diesmal sogar etwas Musik nebenbei, nämlich die Akkordeon-Spielerei von Dorette Dupont. Die Effekte können sich im Grossen und Ganzen hören lassen. Allerdings fand ich es sehr seltsam, dass man die restliche Klasse nicht in irgendeiner Form in Szene gesetzt hat. Ein paar Gesprächsfetzten im Hintergrund wären doch schon wünschenwert gewesen, grade wenn man in Paris ist, was ohne Frage aufregend ist. Insgesamt gehen diese beiden Faktoren eher als befriedigend bis ausreichend durch.

Fazit:
Besser als der direkte Vorgänger, aber dennoch kein wirkliches Highlight der Serie. Knackpunkt sind diesmal die fehlenden Effekte, die den Hörspass etwas mindern. Gute Unterhaltung wird hier aber dennoch ohne Frage geboten und für Kinder ist die Geschichte spannend und interessant. Nachwievor kann man sagen, dass man bei KIDDINX ruhig etwas mehr Musik zum Einsatz bringen sollte und hier und da auch mal etwas detailverliebter mit den Effekten umgehen kann. Unterm Strich bleibt eine GUTE Produktion.



Nelly