Benjamin Blümchen (1)
als Wetterelefant




Inhalt:
Benjamin Blümchen ist ein lustiger, sprechender Elefant. Er lebt im Zoo. Manchmal ist ihm das Leben dort etwas zu langweilig. Darum geht er eines Tages zum Arbeitsamt und fragt, ob es für ihn etwas zu tun gäbe. Und Benjamin hat Glück. Für Siegfried Simpel, den Wetterhahn, wird eine Urlaubsvertretung gesucht.

Story:
Die Einstandsfolge der Serie Benjamin Blümchen erschien im Jahre 1977. Damals haben die Leute von Kiosk wohl nicht gedacht, dass der liebenswerte, sprechende Elefant Benjamin mit seinem Freund Otto die Kinder noch 28 Jahre später begeistert. Ursprünglich stand er als 'Der erste Wetterelefant der Welt' nackt auf dem Kirchturm. Mittlerweile sitzt er dort ordentlich bekleidet 'als Wetterelefant'. ;) Zur eigentlichen Story: Naja ... Siegfried Simpel ist ein Hahn und kann sprechen? Okay Benjamin ist etwas ganz Besonderes, aber so ein kleiner sprechender Hahn nicht? Es sei auch mal dahingestellt wie überzeugend es ist, dass ein Elefant auf einer Kirchturmspitze steht. Es ist halt ein Kinderhörspiel, aber es wurde auf jeden Fall mit viel Liebe umgesetzt.

Sprecher:
Alle Sprecher liefern eine überzeugende Leistung ab. Edgar Ott ist einfach für mich der absolute Elefant überhaupt. Wenn ein Elefant sprechen könnte, dann sicher wie Edgar Ott! Erwähnenswert ist außerdem Herr Herbst, der dem sprechenden Hahn Siegfried Simpel Leben einhaucht. Sehr überzeugend und wirklich sehr nett gesprochen.

Musik und Effekte:
Musik & Effekte? Ja! Effekte gibt es bei dieser Folge sogar einige: Glockenturm, Wind-und-Wetter, Hubschrauber, etc. Alles mit viel Liebe gestaltet, was man heute stellenweise vermisst.

Fazit:
Eine gut gelungene Einstiegsfolge in eine schöne Kinderhörspielserie. Die Umsetzung ist witzig und es macht Spass der Geschichte zu lauschen. Leider gibt es doch einigen Punktabzug: Es sei mal dahingestellt, wie phantastisch ein Kinderhörspiel sein sollte. Sprechende Tiere sind seit jeher eine nette Unterhaltung für Kinder, aber generell ist diese Geschichte etwas phantasieüberladen. Am Ende bleibt das Urteil gut.



Nelly